Am 28. Spieltag traf unsere zweite Männermannschaft auf die Brandenburgliga Reserve des BSV Guben Nord. Die Breesener durch Verletzungen arg gebeutelt mussten die ersten Minuten mit 10 Mann spielen, in der 20.min traf dann der ersehnte 11. Mann ein. Union mit der sicheren Meisterschaft konnte befreit aufspielen, möchte aber die nächsten Spiele erfolgreich absolvieren.
Der BSV agierte aus einer kompakten Spielweise und machte die Räume eng. Union mit ruhigem Spielaufbau spielte geduldig um sich Einschussmöglichkeiten zu erarbeiten. Nach schönem Spielzug passt Wieske den Ball scharf und flach in den 16er, Newerla lässt den Ball durch doch Bramburger braucht zu lang im Abschluss und die Chance war dahin. So war es Bänsch vorbehalten, nachdem sich Newerla mit vollem Körpereinsatz im Strafraum durchsetzte, die Führung für den FCU zu erzielen. Der BSV mit gutem Konterspiel und gefährlichen Standards, doch Richter hielt sein Kasten sauber. Dann ein perfekter Spielzug des FCU, Neumann wurde mit direktem Spiel freigespielt und schloss mit strammen Schuss in die kurze Ecke ab. Nach dem verdienten 2:0 kam dann auch der elfte Mann des BSV und die Bressener waren endlich komplett. Newerla erhöhte vor dem Pausenpfiff auf 3:0.
Im zweiten Spielabschnitt fand der BSV zunächst besser in das Spiel und drückte auf den Anschlusstreffer. Nach einem weiten Einwurf der Breesener wurde der Ball beim Abwehrversuch an die Brust des Angreifers geschossen und der Ball sprang unhaltbar ins Tor. Guben schöpfte neuen Mut, doch der FCU erspielte sich zurück, so war es der frisch eingewechselte Hahn, welcher den alten Abstand per Abstauber herstellte. Nachdem Union schon dreimal wechselte, verletzte sich Kapitän Neumann und der FCU spielte die letzten 20min in Unterzahl. Der BSV versuchte alles und kämpfte weiter aufopferungsvoll. Gegen Ende der Partie schwanden bei Guben die Kräfte und Bramburger erhöhte für den FC Union auf 5:1.
Der FC Union bleibt trotz vorzeitig gewonnener Meisterschaft erfolgreich und baut seine Habenseite weiter aus. Großen Respekt an den BSV, der trotz anfänglicher Unterzahl alles gegeben hat und sich nicht aufgegeben hat.
Kader: Richter, Wieske, Hauke, Knäbke, Milster, Pohlmann (Streckert), Wichmann, Bänsch, (Streckert), Neumann (C), Newerla (Hahn), Bramburger
Trainergespann: Nickel, Noack