Union verabschiedet sich im Viertelfinale aus dem Kreispokals gegen Pneumant Fürstenwalde

In der 2. Hauptrunde des Kreispokals traten die Unioner vor heimischen Publikum gegen den Landesklassevertreter Pneumant Fürstenwalde an und wollten sich nach bisher guten Vorstellungen im Pokal gegen Tauche/Ahrensfelde und Wriezen II gegen einen weiteren, höherklassigeren Gegner beweisen. Nach der langen und sehr erfolgreichen Halbserie, die zum Jahreswechsel erfahrungsgemäß immer etwas beschwerlich in das Winterwetter mündet, gilt es vor allem die letzten Ligaspiele erfolgreich zu gestalten und mit dem Pokal als zusätzliche Spielpraxis im Rhythmus zu bleiben. Pneumant hatte in der Liga zuletzt zwar mit 3 Niederlagen in Folge eine kleine Ergebnisschwäche zu verzeichnen, kann aber als Aufsteiger angesichts Tabellenplatz 8 und lediglich 10 Punkten Rückstand zum Tabellenführer durchaus von einem gelungenen Debüt auf Landesebene sprechen. Angesichts der zwei Ligen Unterschied war die Favoritenrolle klar an Fürstenwalde vergeben. Bei winterlich schweren Platzverhältnissen begann die Partie sofort sehr engagiert und die Gäste ließen mit ihrer hohen Bereitschaft von Anfang an keinen Zweifel daran aufkommen, die Partie oder die Unioner zu unterschätzen. Beide Teams brauchten einige Minuten, um sich und vor allem das Passspiel den Bedingungen anzupassen, was den Gästen im weiteren Verlauf deutlich besser gelang. Union war in den ersten 20 Minuten durchaus auch sehr präsent in den Zweikämpfen und gut im Spiel, aber brauchte für die Arbeit gegen den Ball enorm viel läuferischen Aufwand. Man konnte die reifere Spielanlage des Landesklassenvertreters früh erkennen, wodurch die Gäste zunehmend die Spielkontrolle übernahmen. In der 20. Minute spielten sich die Gäste nach einem schnellen Seitenwechsel direkt vor das ungedeckte Union-Tor und ließen sich durch konsequenten Abschluss die Gelegenheit zur Führung nicht nehmen. Union stand nun zunehmend unter Druck und konnte selten durch eigene Offensivaktionen Entlastung schaffen. Nur 7 Minuten nach der Führung war Pneumant nach einer Ecke erneut zur Stelle und erhöhte die Führung aus dem dichten Gewühl im Strafraum auf 2:0. Ohne sich wirkliche Großchancen erspielt zu haben, hatten die Gäste das Spiel bis zur Halbzeit souverän im Griff und ließen die Hausherren kaum zur Entfaltung kommen.

Mit Beginn der zweiten Hälfte man den Unioner zunehmend die kraftraubende Spielweise gegen den Ball an und die Kompaktheit gegen den Ball ging immer öfter verloren, was die Fürstenwalder mit gutem Passspiel in die freiwerdenden Räume bestrafte. In der 51. Minute ging zuerst der Ball an der Mittellinie viel zu einfach und ohne hohen Gegnerdruck verloren und der folgende Angriff dann zum 0:3 über nur drei Stationen viel zu schnell für die Unioner, die aber in der Folgezeit weiter mitspielten und sich gut präsentierten. Nach dem gleichen Prinzip schraubten die Gäste allerdings das Ergebnis in Spielminute 78 und 85 zum Endstand von 0:5 in die Höhe.

Der FC Union verabschiedet sich wettbewerbsübergreifend mit der ersten Niederlage dieser Saison aus dem Kreispokal gegen eine dominante und spielerisch überlegene Mannschaft aus Fürstenwalde. In der ersten Halbzeit fehlte ein wenig die geistige Wachheit und in der Zweiten schlichtweg die athletischen Fähigkeiten, um dem Landesklassenvertreter Paroli bieten zu können. Dennoch zeigten die Unioner dabei eine anständige Leistung und haben das Spiel weniger verloren, als das es Pneumant nach starkem Auftritt gewonnen hat.

N.Gärtner

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