FC Union Frankfurt(Oder) e.V.

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FC Lok Ffo - FC Union 1:1 (1:1)

spielberichtDer 10. Spieltag hielt für den FC Union das zweite Stadt-Derby der Hinrunde gegen FC Lokomotive Frankfurt bereit. Eine Partie mit besonderen Vorzeichen und vor allem emotionaler Rivalität, da nicht nur viele Spieler, sondern auch der eine oder andere Trainer des Aufsteigers zuvor lange Zeit die Unionfarben trugen. Besser in die Saison gestartet, hörte man aber auf der sehr gut besuchten Lok-Anlage überwiegend den Gastgeber als Favoriten für dieses erste Aufeinandertreffen beider Mannschaften in der höchsten Kreisspielklasse. Eine Momentaufnahme im Fußball, wie man bekanntlich weiß. Deswegen gingen die Unioner mit dem gleichen Selbstvertrauen und vor allem achtbaren Ergebnissen aus den letzten beiden Spielen auf den Rasen. Auf einen Rasen, der den Namen nicht verdient und üblichen Platzverhältnissen der Liga nicht gerecht wird. Allerdings sind die äußeren Bedingungen für alle Beteiligten gleich und sollten somit kein spielentscheidender Faktor sein.

 

Sofort mit dem Anpfiff der Partie zeigte sich das Spiel mit dem erwarteten Derbycharakter. Körperbetont. Robust. Intensiv. Und in der Anfangsviertelstunde mit leichten Vorteilen diesbezüglich für die Gastgeber, deren Körpersprache zunächst klarer schien. Durch einen unglücklichen Zusammenstoß zog sich O. Kysliak sehr zeitig eine Blessur am Kopf zu und musste einige Minuten lang behandelt werden. Glücklicherweise konnte er mit einer ordentlichen Beule weiterspielen und Union fand nach dieser kurzzeitigen Unterzahlsituation zunehmend ins Spiel. Die Zweikämpfe wurden besser angenommen und die Mannschaft stellte sich sowohl auf die Platzverhältnisse als auch den Gegner ein. Bis zu diesem Zeitpunkt gab die zumeist sehr zerfahrene Partie auf beiden Seiten wenige Chancen her und man merkte beiden Teams an, was auf dem Spiel stand. Keiner wollte verlieren und beide Mannschaften versuchten, mit zumeist weiten Bällen als Spieleröffnung Sicherheit zu gewinnen. In der 19. Spielminute kamen die Unioner das erste Mal gefährlich vor das gegnerische Tor, als P. Rabe mit seiner Flanke M. Bochow bediente. Dessen Kopfball brachte den groß gewachsenen Lok-Keeper aber noch nicht in Bredouille. Die Unioner wurden mutiger und fanden hin und wieder auch spielerische Angriffsmittel. So erreichte in der 35. Minute ein schöner Schnittstellenball von A. Bredow aus dem Zentrum abermals den gestarteten P. Rabe, der das Zuspiel sauber mitnehmen konnte und im Tempodribbling mustergültig vor seinem Gegenspieler in den Strafraum kreuzte. Die folgende, sehr ungestüme Abwehraktion brachte den Unioner zu Fall und der Schiedsrichter entschied vertretbar auf Strafstoß. A. Bredow verwandelte eiskalt vom Punkt zum 0:1. Eine Führung, die nach der ersten halben Stunde nicht ungerecht war. Union blieb weiter stabil und behielt leicht die Oberhand. Gedanklich schon beim Pausentee fiel in der 44. Minute ein wenig überraschend und vor allem wieder sehr unglücklich der Ausgleich. Ein Union-Freistoß kurz vor dem eigenen Strafraum wurde unfreiwillig zur Torvorlage für Lok, als der Ausführende beim Anlauf ausrutschte und der Ball im Fallen dem Gegner in die Füße sprang. Als wäre das noch nicht genug, überwand der Lok-Angreifer den bereits aufgerückten Schlussmann der Unioner mit sehenswerter Direktabnahme. Mit dieser letzten Aktion und dem Spielstand von 1:1 ging es in die „Kabinen“.

Auch in der zweiten Halbzeit wog das Spiel hin und her, blieb dabei aber stets fair! Gleich in der 48. Spielminute kam R. Lehmann zu der ersten Chance für Union. Sein Flachschuss vom rechten Strafraumeck ging ungehindert durch den Sechzehner und touchierte den Pfosten. Leider von außen. Danach kam Lok wieder besser ins Spiel und der zur Halbzeit zusätzlich eingewechselte Stürmer zeigte die Marschrichtung der Gastgeber. Immer wieder wurden die Spitzen von Lok auf den Flügeln ins Spiel gebracht und stellten die eigene Viererkette zunehmend vor läuferische Probleme. Durch eine Umstellung in der Abwehrzuordnung und aber vor allem durch das beherzte Abwehrverhalten von P. Riegner hielt sich Union in dieser Phase des Spiels schadlos. Dabei half entweder die Abseitsregel oder eine Glanzparade vom Aushilfstorwart P. Streckert. Gleichzeitig kam aber Union auch zu sehr guten Möglichkeiten für den Führungstreffer. Beispielsweise erreichte in der 72. Minute ein langer Diagonalball von H. Nazari den schnellen R. Rezaie, der frei vor dem gegnerischen Tor auftauchte und den Ball aber nicht im Kasten unterbringen konnte. In dieser sehr spannenden Schlussphase kam aber keine Mannschaft mehr zu einem Torerfolg und das Spiel somit zu keinem Sieger.

Insgesamt geht die Punkteteilung nach einer sehr intensiven, aber streckenweise verkrampften Partie in Ordnung und reicht dem FC Union aber nicht, um den Tabellenplatz zu verteidigen. Angesichts der Platzverhältnisse kamen die spielerischen Lösungen auf beiden Seiten häufig zu kurz. Mit der gezeigten Leistung konnte Lok der vorher zugesprochenen Favoritenrolle lange nicht gerecht werden und Union muss sich einmal mehr über die mangelnde Chancenverwertung ärgern. Die positive Einstellung und weiter stabilisiert Robustheit im Defensivbereich müssen so beibehalten werden, um im nächsten Heimspiel gegen Neuenhagen mannschaftlich dagegen halten zu können.

N.Gärtner

 

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