FC Union Frankfurt(Oder) e.V.

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FC Union - SG Wiesenau 03 2:6 (0:3)

spielberichtMit der SG Wiesenau 03 begrüßte der FC Union Frankfurt den Tabellenzweiten zum Heimspiel am 13. Spieltag der Kreisoberliga. Nach einer beeindruckenden Siegesserie von zuletzt 9 aufeinander folgenden Partien präsentieren sich die Gäste mit aktuell 28 Punkten überraschend formstark in der Kreisoberliga und zählen wohl nunmehr auch zu den direkten Aufstiegsaspiranten. Union dagegen hatte die schmerzliche Niederlage gegen den direkten Abstiegskonkurrenten zu verdauen und wollte aber wieder an die gute Leistung aus dem Spiel gegen Neuenhagen anknüpfen.

Bei recht kühler Temperatur begannen beide Mannschaften sehr konzentriert, wobei man das reifere Aufbauspiel der Gäste schon in den ersten Minuten erkennen konnte. Die Unioner standen aber in allen Mannschaftsteilen gut gegen den Ball und zeigten sich dabei auch mit einer robusten Zweikampfführung. So waren es dann auch die Hausherren, die in der 14. Spielminute die erste nennenswerte Chance hatte.

Nach einem Doppelpass auf dem linken Flügel konnte sich P. Rabe durchsetzen und passte auf A. Bredow zurück, der allerdings das Tor unter Gegnerdruck verfehlte. Danach erhöhte Wiesenau die Schlagzahl und wurde insbesondere mit ihren schnellen Außenspielern gefährlich. Eins ums andere Mal gab man den zentralen Mittelfeldspielern zu viel Raum und Zeit für tiefen Bälle hinter die Abwehrkette von Union. In der 25. Minute führte eine solche Situation zum Führungstreffer der Gäste, als eine Flanke von der rechten Seite nicht mehr verhindert werden konnte und durch den gesamten Strafraum der Unioner flog. Der aufgerückte Gäste-Stürmer brachte den Ball noch gekonnt unter Kontrolle und schloss aus sehr spitzen Winkel, unhaltbar unter die Latte ab. Dieser nicht unverdiente Rückstand traf die Unioner aber mitten ins Mark, denn in der Folgezeit ging der spielerische Faden komplett verloren. Statt sich auf die kämpferischen Tugenden zu besinnen und damit wieder in das Spiel zurückzufinden, wurde nur noch mit den Mitspielern gehadert. Gemeckert. Kommentiert. Und sich untereinander aufgerieben. Eine typische Situation, in der sich zeigte, wie schwer die aktuelle Tabellensituation offensichtlich wiegt. Gegentreffer Nummer 2 und 3 zum 0:3 Rückstand ließen nicht lange auf sich warten und waren die folgerichtige Konsequenz dieses mannschaftlich enttäuschenden Auftretens der ersten Halbzeit.

Nur 3 Minuten nach Wiederanpfiff beraubte Wiesenau die Hausherren durch ein schnelles Tor zum 0:4 all ihrer Hoffnungen auf einen schnellen Anschlusstreffer. Obwohl in der Entstehung ganz ähnlich dem zielstrebigen Spielvortrag der Gäste folgend, half beim Abschluss diesmal das Glück ein wenig mit. Überraschenderweise stemmte sich Union nach dem erneuten Rückschlag nun aber mit kämpferischer Einstellung gegen die drohende Blamage und erzielte ein wenig überraschend nach einer Ecke in der 56. Spielminute den Anschlusstreffer durch H. Schwendtner. Nur 2 Minuten später schlug der Ball erneut und sehenswert im Tor von Wiesenau ein, als P. Rabe den zweiten Ball nach einem Freistoß unter die Latte zimmerte. Mit gegenseitiger Unterstützung und positiver Motivation untereinander wurde das Spiel der Frankfurter wieder aktiver und Wiesenau wackelte ein wenig. Union versuchte in der Folgezeit den Anschlusstreffer zu erziehen und hatte dazu auch zwei sehr gute Gelegenheiten, die allerdings nicht genutzt werden konnten. In der 78. Spielminute dann aber die Ernüchterung, als die Gäste die Überzahl im Angriff eiskalt ausnutzten und erneut zum 2:5 trafen. Das letzte Tor des Tages erzielte Wiesenau in der 82. Minute zum Endstand von 2:6, wobei auch hier das risikoreiche 1 gegen 1 in der letzten Verteidigungsreihe ohne hinreichende Tiefensicherung verloren wurde.

Der FC Union verliert dieses Spiel deutlich und in dieser Höhe auch zurecht, weil man insbesondere in der ersten Halbzeit die mannschaftliche Geschlossenheit vermissen ließ, die man im Abstiegskampf dringend benötigt. Jeder Spieler sollte sich seiner Verantwortung gegenüber dem Verein in dieser schwierigen Situation vor Augen führen. Nur als verschworene Gemeinschaft wird man wieder den Anschluss an den Nichtabstiegsbereich herstellen können.

N. Gärtner

 

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