FC Union Frankfurt(Oder) e.V.

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FC Union - FC Eisenhüttenstadt III 7:4

spielberichtHeimsieg gegen Kreisligameister Eisenhüttenstadt

Zum Saisonfinale der Kreisligasaison 21/22 empfing der FC Union den bereits vorab feststehenden Meister der Kreisliga Süd FC Eisenhüttenstadt III zum letzten Heimspiel einer erstmals wieder vollständigen Spielserie ohne Corona-bedingte Unterbrechungen. Erwähnenswert deswegen, weil damit alle Entscheidungen sportlich auf dem Rasen ausgetragen werden konnten und keinerlei gütliche Regelungen an grünen Tischen angewendet werden mussten. Kurzum gratulieren wir an dieser Stelle dem FC Eisenhüttenstadt zum verdienten Meistertitel und Rot-Weiß Reitwein als Tabellenzweiter zum vermutlichen Aufstieg in die KOL.

 

Für das abschließende Spiel war die Rollenverteilung auf dem Papier klar verteilt und alles andere als ein Sieg für Eisenhüttenstadt wäre wohl für die Frankfurter als ein echter Coup zu bezeichnen. Die tabellarischen Fakten der Stahlstädter beeindrucken nicht nur wegen der gerade mal 3 Niederlagen in 25 Ligaspielen, sondern auch wegen der stabilen Abwehrleistung mit nur 29 Gegentreffern bis dahin. Allerdings zeigten sich die Unioner bisher gegen Mannschaften aus dem ersten Tabellendrittel immer wieder sehr konkurrenzfähig und auch schon das Hinspiel ging nur sehr knapp zu Gunsten der Gäste aus. Kein Grund also, vor dem Tabellenführer Angst zu haben.

Das Spiel begann bei sehr warmen Sommerwetter ohne langes Abtasten und beide Mannschaften präsentierten sich eher mit munteren Offensivaktionen, als mit konsequenter Abwehrarbeit. In den ersten 10 Minuten war zunächst nicht auszumachen, dass die beiden Mannschaften tabellarisch fast 30 Punkte voneinander trennen und das Spiel mutete eher als ein Spitzenduell an. In der 10. Spielminute hatte Union die erste große Möglichkeit, als M. Ahmed per Tempodribbling in den Strafraum eindrang und nur noch per Foulspiel gestoppt werden konnte. Den fälligen Strafstoß verwandelte A. Bredow sicher zur 1:0 Führung. In der Folgezeit schenkten sich beide Mannschaften nichts und es fehlte in vielen Fällen auf beiden Seiten nur ein wenig dem fehlenden Spielglück für weitere Tore. Die Gäste waren es aber ihrerseits in der 31. Minute, die durch das konsequente Anlaufen und Verwerten einer Ecke zum Ausgleich kamen. Hierbei zeigte sich einmal mehr die Anfälligkeit der Unioner im Kopfballspiel. Unbeeindruckt vom Gegentreffer kamen die Frankfurter nur 8 Minuten später durch A. Bredow nach schöner Balleroberung durch R. Lehmann zur erneuten Führung, um diese dann schon in der 40. Spielminute durch P. Weiss-Motz nach sehenswerter Einzelleistung per Treffer in den Knick auf 3:1 zu erhöhen. Wer nun von den zahlreichen Besuchern beider Lager schon auf dem Weg zum erfrischenden Pausengetränk war, der verpasste kurz vor Ende der turbulenten ersten Halbzeit noch den 4:1 Führungstreffer durch A. Pascolini aus allerdings abseitsverdächtiger Position. Mit dieser völlig verdienten Führung für die Gastgeber ging es in die Pause.

Überaus motiviert ging es auf beiden Seiten dort weiter, wo der erste Durchgang endete. Die Gäste nun aber auch immer mehr mit dem, eigentlich umsichtig agierenden Schiedsrichter, hadernd, vergaben sich dadurch doch auch das eine oder andere Körnchen Kraft und Union marschierte weiter. In der 49 Minute war es erneut A. Bredow mit seinem 2. Treffer nach einem sehr gefälligen Spielzug über D. Joost und M. Ahmend, beide an diesem Tag mit gutem Passspiel und überlegten Einsetzen ihrer Nebenleute, der die Führung zum 5:1 ausbaute. Man merkte dem Meister nun den Ärger über den Spielverlauf zunehmend an und Hütte stemmte sich deutlich aggressiver gegen ein drohendes Debakel. Dabei blitzte immer wieder auch die technische Klasse der Gäste auf, bei denen vor allem M. Kerl nicht zuletzt wegen seiner beiden Anschlusstore zum 5:3 in Minute 50 und 60 hervorstach. Beiden Toren gingen wieder lange Flanken in den Strafraum voraus, bei denen die Unioner wie schon beim Ausgleich keine gute Figur machten. Die sichtbare Drangperiode der Hüttenstädter wurde aber abermals von A. Bredow in der 65. Spielminute nach einem sehr schönen und vor allem schnellen Gegenangriff mit dem 6:3 jäh unterbrochen. Eine wichtige Antwort in dieser Phase, weil der Schiedsrichter nur wenig später, berechtigterweise auf den Frankfurt 11m-Punkt zeigte. Aber an einem solchen Tag zeichnete sich auch noch Torhüter F. Richter in seinem letzten Spiel für die Unioner aus und vereitelte den erneuten Anschluss. Mit dieser vergebenen Chance war das Spiel mental entschieden. Eisenhüttenstadt kam zwar kurz vor Schluss doch noch zum 6:4, was aber nur 2 Minuten später mit dem Schlusspfiff durch P. Weiss-Motz zum Endstand von 7:4 von Union-Seite erfolgreich beantwortet wurde.

Am Ende standen nach einer überaus sehenswerten Partie beide Mannschaften sehr versöhnlich als Sieger auf dem Platz. Union mit einer überragenden Leistung und verdienten Heimsieg an diesem Tage und die Gäste aus Eisenhüttenstadt ebengleich aber über die gesamte Saison hinweg. Die Übergabe des Meisterpokals durch den Staffelleiter wurde natürlich von den Gästen entsprechend gefeiert und das auch verdienterweise nach der langen Saison. Für Union ist das Spiel ein Ausrufezeichen und sollte der Mannschaft Mut geben. Mut und Motivation für die kommende Saison, um mit mehr Konstanz durchaus im oberen Tabellendrittel mitspielen zu wollen.

N.Gärtner

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