FC Union Frankfurt(Oder) e.V.

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BW Wriezen II - FC Union 3:4 n.V.

spielberichtPokalerfolg in Wriezen nach packender Verlängerung

Mit Blau-Weiss Wriezen II hielt die 2. Hauptrunde des Kreispokals für den FC Union ein eher zuversichtliches Los bereit, weil die Reserve der Landesklasse-Mannschaft vor diesem Pokalspiel in ihrer Kreisliga Nord noch ohne Sieg am Ende der Tabelle stand. Im Vergleich dazu die noch blitzsaubere Bilanz von Union ohne Punktverlust in der eigenen Kreisliga Süd versprach entsprechend gute Aussichten auf das Weiterkommen. Allerdings verschob Wriezen das Pokalspiel der 1. Mannschaft in den Oktober, so dass sich die Unioner ihrer Favoritenrolle aufgrund des möglicherweise gemischten Kaders nicht sicher sein konnte. Man war also gewarnt und reiste gleichzeitig aber auch ohne einige Stammkräfte ins märkische Oderland.

 

Auf dem kleinen Kunstrasenplatz begann die Partie sehr engagiert und das von beiden Seiten. Union brauchte eine Weile, um sich an die körperlich robuste, aber nie unfairen Spielweise der Gastgeber zu gewöhnen. Machte es dann aber mit zunehmender Spielzeit immer besser und stand vor allem gegen den Ball mit der umformierten Viererkette sehr solide. Wie schon in den vergangenen Wochen zeigten sich vor allem P. Nuyken und L. Enderlein in einer guten Form und haben sich durch ihr Zweikampfverhalten mittlerweile im Männerbereich gut etabliert. Allerdings merkte man ebenfalls schon früh im Spiel, dass sich Wriezen auf einigen Postitionen deutlich verstärkt hatte. So parierte der blau-weisse Schlussmann in der ersten halben Stunde zwei recht ordentliche Kopfbälle von A. Bredow sehenswert und hielt die Gastgeber damit schadlos. Das Spiel entwickelte sich aber eher auf einem sehr überschaubaren Niveau, wobei beide Mannschaften ihr Mittelfeld mit überwiegend langen Bällen zwischen den Strafräumen vollständig aus dem Spiel nahmen. Union durchaus mit den technischen Fähigkeiten für ein dahingehend nötiges Kurzpassspiel ausgestattet, zeigten R. Lehmann und D. Joost in der 32. Spielminute, wie einfach man mit Steil-Klatsch-Kombinationen dennoch in die gefährlichen Räume vor das gegnerische Tor kommen kann. A. Bredow vollendete diesen schönen Angriff treffsicher, von denen es allerdings bis zur Halbzeit keine weiteren mehr geben sollte. Stattdessen tauchten die Gastgeber mit ihrem einfachen Spielaufbau immer wieder vor dem Union-Tor auf und versuchten in 1-gegen-1 Situationen zum Erfolg zu kommen. Das gelang ihnen auch unter Mithilfe des Schiedsrichters in Minute 38 und 44 recht effektiv vom Punkt, nach dem sich die Unioner bei der ersten Situation etwas unerfahren im Strafraum zeigten und den Ball am eigenen Fuß nicht aus dem Pressingbereich bringen konnten. Bei der zweiten Situation ahndete der Schiedsrichter einen, dem Spiel angemessenen Zweikampf mit unserem Torhüter M. Richter übertrieben kleinlich, bei dem beide erst nach der Aktion um den Ball zu Fall kamen. Durch beide verwandelten Strafstöße ging es mit dem 2:1 Rückstand in die Halbzeit.

Die zweite Hälfte begann wieder mit der fußballerischen „Hausmannskost“ und Union schaffte es nicht, das Aufbauspiel aus der eigenen Abwehr etwas variabler zu gestalten. Somit musste man auf die bisherige Art von Tormöglichkeiten im dicht besetzten Strafraum um die mittlerweile Doppelspitze der Unioner hoffen. In der 66. Minute kam es genau zu einer dieser Situation und der Schiedsrichter entschied abermals auf Strafstoß für die Unioner, den A. Bredow mit seinem 2. Tor gewohnt cool verwandelte. Im weiteren Verlauf des Spiels neutralisierten sich beide Mannschaften mit abwechselnden Torchancen auf beiden Seiten. In dieser Phase des Spiels war auf M. Richter im Kasten von Union wieder mal Verlass, als er es seinem Gegenüber mit gleich guten Paraden auf der Linie gleichtat. In der 86. Minute hatten sich schon alle auf eine drohende Verlängerung eingerichtet, als Wriezen nach einer missglückten Abwehraktion der Unioner an der Außenlinie nach einem Rückpass ins Halbfeld zur überraschenden Führung traf. Mit dem Selbstvertrauen der kleinen Union-Serie im Rücken gaben die Frankfurter nicht auf und drängten auf den abermaligen Ausgleich, den sie in der 5. Minute der Nachspielzeit tatsächlich noch erzielen konnten. Wieder war es A. Bredow per Kopf nach schöner Verlängerung eines Einwurfes durch P. Streckert. Mit dem viel zitierten Momentum auf der Seite der Unioner nach dem späten Ausgleich wollte man die Entscheidung auf dem Feld und nicht vom 11m-Punkt herbeiführen, kam aber in der ersten Hälfte der Verlängerung zu keinen nennneswerten Chancen mehr. Die 112. Minute brachte dann die Entscheidung für den FC Union und wer anders als A. Bredow sollte diese herbeiführen. Per Kopf besiegelte der vierfache Torschütze den Sieg der Unioner per Kopf nach ähnlich guter Vorlage durch…

Union gewinnt mit mannschaflich geschlossener Leistung ein Pokalspiel auf Augenhöhe gegen eine starken Gegner Blau-Weiss-Wriezen II durch den vierfachen Bredow und steht dadurch in der nächsten Runde des Kreispokals. Mit guter Moral und Selbstvertrauen schafft es die Mannschaft weiter ungeschlagen zu bleiben und verdient sich weiter Respekt. Lediglich die spielerischen Lösungen auf engem Raum zeigten die Unioner in diesem Spiel zu wenig.

N.Gärtner

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