FC Union Frankfurt(Oder) e.V.

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MTV Altlandsberg - FC Union 0:4 (0:0)

spielberichtDer 5. Spieltag der Kreisoberliga hielt nach dem mäßigen Saisonstart der Unioner ein richtungsweisendes „Kellerduell“ gegen den MTV Altlandsberg bereit. Beide Mannschaften wegen fehlender Schiedsrichter mit Minuspunkten vor Beginn des Spielbetriebs belegt, konnte Altlandsberg in den vorangegangen vier Ligaspielen noch keinen Punktgewinn verzeichnen und rangierte mit -6 Zählern auf dem letzten Platz. Die Vorzeichen eines klassischen 6-Punkte Spiels waren also genauso klar wie eindeutig, ein Sieg musste her! Motiviert und um eine kämpferische Reaktion zur Vorwoche bemüht, lief die Anfangs-Elf bei herrlichem Spätsommerwetter und vor zwei mitgereisten Fans auf. Vielen Dank an dieser Stelle für diese nicht selbstverständliche Unterstützung.

 

In der Anfangsphase merkte man beiden Mannschaften nicht nur die Wichtigkeit des Spiels, sondern auch die daraus resultierende Unsicherheit schnell an. Sie war von überwiegend zerfahrenen Spielaufbau und vielen Flüchtigkeitsfehlern im technisch-taktischen Bereich geprägt, so dass es zu wenigen bzw. meistens ungenaue Aktionen im letzten Drittel kam. Union war in dieser Phase aber dennoch die bessere Mannschaft und versuchte, über die Zentrumsspieler Ordnung ins Spiel zu bekommen. Allerdings fehlte es dazu an Bewegung ohne Ball. Oder genauer gesagt, an der richtigen, aufeinander abgestimmten Bewegung. Oftmals wurde der Gedanke des Mitspielers nicht richtig antizipiert und der unpassende Laufweg gewählt. Beispielhaft dafür wurde der Ball in der 9. Spielminute nach der Eroberung schnell und nur über zwei Stationen auf den zentral startenden A. Konneh gespielt, der sich seinerseits aus Mangel an weiteren Optionen der Spielfortsetzung mit einer Abschlussaktion schwertat. So blieb man ungefährlich vor dem gegnerischen Tor und hatte dann in der 15. Minute sogar etwas Glück, nicht noch in Rückstand zu geraten. Nach einem Einwurf am gegnerischen Strafraum konnte Union trotz eigener Überzahlsituation in diesem Bereich die Spielverlagerung der Altlandsberger nicht unterbinden und sah sich anschließend einer schlecht gestaffelten Restverteidigung gegenüber. Der Torschuss des freigespielten MTV-Stürmers auf der linken Seite strich nur knapp am Union-Tor vorbei. Mit einem leistungsgerechten 0:0 ging es in die Halbzeit einer Partie, die nach den ersten 45 Minuten die Anspannung durch die Tabellensituation und vielmehr noch die Angst vor einer erneuten Niederlage wiederspiegelte.

Mit einem ganz anderen Gesicht und vor allem Körpersprache kam die Mannschaft aus der Halbzeitansprache. Sofort mit Anpfiff übernahm Union das Heft des Handelns und der erste, gut getimte Schnittstellenpass von O. Kysliak auf A. Konneh in der 47. Minute führte sofort zu Gefahr. Der deutlich langsamere Gegenspieler wusste sich nur noch mit einem rustikalen Foulspiel zu helfen, das innerhalb des Strafraums bekanntlich zum Strafstoß führt. Dieser wurde durch A. Bredow sicher zum 0:1 verwandelt. Dieses Führungstor wirkte wie eine Befreiung und die Unioner steigerten sich in allen Belangen und Mannschaftsteilen. Nach einem Freistoß im Halbfeld entschied der Unparteiische in der 57. Spielminute erneut auf Strafstoß für Union, nachdem A. Bredow bei seinem Kopfballversuch vom Gegenspieler gestoßen wurde. Eine Entscheidung, die angesichts der aussichtsreichen Abschlussmöglichkeit durchaus in Ordnung geht, aber zumindest von Altlandsberg nicht vollständig geteilt werden konnte. 11m. A. Bredow. 0:2. Fortan merkte man den Siegeswillen von Union und der MTV haderte nur noch mit sich und allen Umständen. Der Druck wurde kontinuierlich erhöht und dadurch eine Vielzahl an Chancen herausgespielt. In der 70. Minute baute O. Kysliak nach Vorarbeit von A. Konneh mit feiner Einzelleistung gegen zwei Altlandsberger Verteidiger im Strafraum die Führung auf 0:3 aus. Den Schlusspunkt zum 0:4 setzte der neben P. Rabe sehr aktive A. Konneh nach klugem Querpass von Ersterem aus kurzer Distanz.

Mit einem verdient klaren Ergebnis kommt der FC Union nach deutlicher Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit zum ersten Saisonsieg gegen einen direkten Konkurrenten und erreicht damit den positiven Punktbereich. Obwohl insbesondere in der ersten Hälfte noch ein wenig die Entschlossenheit und Überzeugung fehlte, fand die Mannschaft im Verlaufe der Partie diesbezüglich zu ihrer Qualität zurück. Dieser Sieg zeigt, dass man mit mannschaftlicher Geschlossenheit auch den Ausfall von vermeintlich nicht ersetzbaren Spielern kompensieren kann.

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