FC Union Frankfurt(Oder) e.V.

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FC Union - Blau-Weiss Ziltendorf 3:2

spielberichtArbeitssieg gegen starken Aufsteiger Ziltendorf

Mit Blau-Weiss Ziltendorf begrüßte der FC Union am 4. Spieltag einen der beiden Aufsteiger in die Kreisliga zum Heimspiel am Baumschulenweg. Damit auch einen größtenteils unbekannten Gegner, der aber in den ersten drei Spielen bereits zweimal gewinnen konnte und den aktuell besten Torjäger der Liga stellt. Mit dieser Faktenlage gab es also keinen Grund, an einen samstäglichen Spaziergang zu denken und die Gäste zu unterschätzen. Union konnte allerdings mit dem Selbstvertrauen der bisher „weißen Weste“ in die Partie gehen und wollte den positiven Trend der letzten Wochen trotz des Ausfalls der beiden Stammkräfte P. Weiss-Motz und J. Jaschko weiterführen.

 

Die Partie begann sehr verfahren und beide Mannschaften suchten in der Anfangsviertelstunde nach ihrer spielerischen Linie. Union agierte dabei anfänglich sehr unkonzentriert und im Vergleich zur Vorwoche mit vielen technischen Fehlern. Das Aufbauspiel kam selten über 2 Stationen und das Flügelspiel kam selten ins Rollen. Folglich konzentrierten sich die Unioner Bemühungen auf A. Bredow, der zwar viel arbeitete, aber letztlich durch fehlende Unterstützung aus dem Halbfeld meistens allein auf weiter Flur war. Die Gäste dagegen konnten durch konsequentes Mittelfeldpressing immer wieder schnell an den Ball kommen und fanden auch mit zunehmender Spielzeit meist ihren Zielspieler im Angriffszentrum. Über weite Strecken der ersten Hälfte entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe und die Unioner bekamen selten das gewohnte Tempo ins Spiel. In der 30. Spielminute verlor Union den Ball bereits an der Mittellinie und stand gleichzeitig schlecht geordnet in der Restverteidigung. Der Gäste-Angreifer konnte sich im Zweikampf an der Außenlinie durchsetzen und kam im Tempodribbling aus spitzen Winkel zum erfolgreichen Abschluss. Dabei sahen sowohl Torhüter als auch zusätzlicher Union-Verteidiger nicht glücklich aus. Mit diesem durchaus gerechtfertigten Rückstand ging es in die Kabinen.

Nach klarer Kabinenansprache und kleiner Umstellung im zentralen Mittelfeld wollten die Unioner die Partie noch nicht verloren geben und wurden sofort mit Wiederanpfiff kalt erwischt. Ein zunächst verlorener Zweikampf an der Außenlinie zog abermals eine ähnliche Fehlerkette gegen den Ball nach sich, wie es schon beim ersten Gegentreffer der Fall war. Den dann im Tempodribbling Richtung Tor befindlichen Ziltendorfer konnten anschließend gleich 2 Unioner in unmittelbarer Nähe durch fehlende Kommunikation nicht entscheidend stören, so dass letztendlich auch M. Richter im Tor der Unioner machtlos war. Wenig beeindruckt kam Union aber postwendend durch A. Bredow in der 47. Minute zum direkten Anschlusstreffer, als sich A. Pascolini gut auf der Außenbahn durchsetzen und D. Joost per Kopf auf den freistehenden Torschützen weiterleiten konnte. Union bekam das Spiel nun nicht zuletzt auch durch die wesentlich bessere Zuordnung in der Abwehrreihe mehr und mehr in den Griff und stemmte sich gegen den Rückstand. In der 53. Spielminute war es wieder A. Bredow, der beim Strafstoß einen kühlen Kopf behielt und zum Ausgleich vom Punkt traf. Zuvor konnte L. Enderlein nach schönem Tempodribbling in den Strafraum nur noch per Foulspiel gestoppt werden. Alles wieder ausgeglichen und die Unioner zeigten sich nun natürlich siegeswillig. Durch viel sichereres Passspiel und Bewegung ohne Ball erarbeiteten sich die Hausherren einige gute Möglichkeiten. Mit seinem dritten Treffer an diesem Tage und damit lupenreinen Hattrick konnte A. Bredow einen clever vorgetragenen Angriff von einem Einwurf weg nach Vorlage von M. Kossatz zur 3:2 Führung vollenden.

Union dreht ein schon verloren geglaubtes Spiel nach 2:0 Rückstand mit überragender Moral und gewinnt gegen den starken Aufsteiger Blau-Weiss Ziltendorf aufgrund der besseren Spielanlage nicht glücklich, aber dennoch mit viel Mühe und schlechter erster Halbzeit. Eine Bewährungsprobe für die junge Mannschaft, die vor allem zeigt, dass die Unioner immer besser zusammenwachsen und sich auch aus schwierigen Situationen selbst befreien können. Eine wichtige Erfahrung für die kommenden Spiele gegen die Top-Gegner der Liga.

N.Gärtner

 

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