FC Union Frankfurt(Oder) e.V.

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FC Union - VfB Steinhöfel 2:3 (1:0)

spielberichtNach dem Pokalaus vor Wochenfrist ging es in der Kreisoberliga erneut mit einem Heimspiel gegen den Vfb Steinhöfel weiter. Eine Mannschaft, die in den vorgegangenen Spielzeiten konstant im oberen Drittel der Liga zu finden war und mit ihrer robusten Physis und Spielweise zumeist zu einem unangenehmen Gegner werden kann. Aufgrund des positiven Eindrucks des letzten Spiels ging Union aber zuversichtlich und mitnichten als Außenseiter in diese Partie. Allerdings war man einmal mehr gezwungen, die überzeugende Abwehrformation aus der Vorwoche völlig umzustellen. Und das, weil in der Tat keiner der bewährten Akteure aufgrund unterschiedlichster Gründe aufgeboten werden konnte.

 

Gleichwohl machte es aber die „Neuformation“ insbesondere in der ersten Halbzeit recht ordentlich und kam gut ins Spiel, genau wie die gesamte Mannschaft. So übernahm Union vom Anpfiff weg das Spielgeschehen und konnte durch geordneten Spielaufbau den Gegner in seiner Hälfte binden. Dadurch ergaben sich immer wieder gute Angriffe, denen in den ersten 20 Minuten aber zuweilen ein wenig die Zielstrebigkeit fehlte. Mit dieser zwingenden Konsequenz im letzten Drittel hätte man wohl das eine oder andere Tor erzielen können, zumindest aber den Nachschuss in der 17. Minute nach einer Ecke aus 3 Meter Entfernung ins Tor schießen müssen. Und eben nicht an die 2,44m hohe Querlatte. Der Gast aus Steinhöfel dagegen bekam in dieser Phase wenig Zugriff auf das Spiel und agierte mit langen Bällen, häufig schon aus der eigenen Hälfte. Hier zeigte sich allerdings schon ein wenig Passivität der Unioner in der ersten Abwehrreihe und man ließ aussichtsreiche Pressing-Situationen aus und dem Passspieler damit viel Zeit. In der 27. Spielminute wurde der Ball nach zweikampfstarker Eroberung schnell vertikal auf den flügelausweichenden P. Rabe gespielt, der mit gutem Laufweg den Gegenspieler geschickt kreuzte und im Tempodribbling in den Strafraum eindrang. Letzte Möglichkeit des VfB-Verteidigers war die klassische Strafstoßgrätsche. Den folgende 11m verwandelte A. Bredow sicher. Mit dieser knappen Führung ging es in die Halbzeit.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit kehrten die Gäste mit deutlich aggressiverem Auftreten aus der Kabine zurück und bekamen dadurch insbesondere im zentralen Mittelfeld immer mehr Spielanteile. Immer wieder blieben Frankfurter Spieler nach verlorenen Zweikämpfen, hadernd stehen und erklärten sich, anstatt nach hinten mitzuarbeiten. In dieser Phase war der unbedingte Wille gewinnen zu wollen, nicht immer zu sehen. Wie schon in einigen Situationen der ersten Halbzeit stellte sich die fehlende Handlungsschnelligkeit und Spannung durch zögerliches verdichten der Räume im Mittelfeld dar, um das Aufbauspiel der Gäste vor der eigenen Viererkette entscheidend zu stören und somit das Tempo aus dem Spielaufbau zu nehmen. Vor allem zeigte sich dieses Bild auf den Flügeln, wo die Außenverteidiger in der Rückwärtsbewegung sehr selten Unterstützung aus dem Mittelfeld bekamen. Die sich somit ergebene Einfachbesetzung der Außen nutze Steinhöfel dann in der 57. Minute zum Ausgleich. Nach einem einfachen Ballverlust an der Mittellinie reichte anschließend ein „einfacher“ Doppelpass, um sich vor das Union-Tor zu spielen. Der platzierte Torabschluss aus spitzem Winkel war nicht mehr zu verhindern. Umso ärgerlicher ist es aber, dass man sich nur 2 Minuten später in der 59. Spielminute vor einer Wiederholung der gleichen Szene wähnte. Wieder konnte sich der Vfb ohne Balldruck durch den an der Mittellinie stehengebliebenen Außenmittelfeldspieler auf die gleiche Weise ungehindert in den Strafraum kombinieren. Jedoch hätte man diese Situation möglicherweise mit ein bisschen mehr Erfahrung und unter Zuhilfenahme eines taktischen Fouls noch lösen können. Hätte. Mit sattem Torschuss, richtig, wieder aus spitzem Winkel, erhöhte Steinhöfel konsequent auf 1:2 und drehte damit das Spiel in nur 2 Minuten. Weitere 7 Minuten später nutzten die Gäste abermals die freien Räume zwischen den ungestaffelten Ketten, um mit wenigen Stationen vor das Frankfurter Tor zu kommen. Der erste Torschuss konnte von P. Streckert als gute Torwartvertretung noch vereitelt werden, der Nachschuss des allein und abseitsverdächtig stehenden Gegenspielers zum 1:3 dagegen nicht mehr. Union mobilisierte noch einmal alle Kräfte und kam zu guten Chancen. Wie z.B. in der 70. Spielminute als eine schöne Spielverlagerung von M. Bochow auf A. Bredow erfolgte und der uneigennützige Querpass aus kurzer Entfernung vom abschließenden Spieler nur den Bauch des Gäste-Torhüters fand. So fiel in der 87. Minute nur noch der Anschlusstreffer zum 2:3. Bezeichnenderweise durch einen zweifelhaften Handelfmeter, der wiederum durch A. Bredow genutzt wurde.

Damit verliert der FC Union das dritte Ligaspiel in Folge gegen einen nicht besseren Gast aus Steinhöfel. Und das ärgerlicherweise aber nur durch eine zweikampfschlechte Viertelstunde der zweiten Halbzeit, in denen Union die Flügel vor der Abwehrkette durch ungenügende Rückwärtsbewegung nur unzureichend besetzen konnte. Hier gilt es zu verstehen, dass mannschaftliche Geschlossenheit gegen den Ball bereits bei den Offensivspielern beginnt.

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