FC Union Frankfurt(Oder) e.V.

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Hennickendorfer SV - FC Union 3:0 (1:0)

spielberichtDer FC Union reiste am 12. Spieltag der Kreisoberliga zum Aufsteiger aus Hennickendorf. Eine neue Mannschaft in der Liga, die ähnlich schlecht in die Saison gestartet war und mit 8 Punkten aus den bisherigen 11 Spielen ebenfalls in der Abstiegszone, nämlich auf dem 13. Tabellenplatz rangierte. Nach zuletzt 6 Spielen ohne Sieg wollte Union gegen den direkten Konkurrenten den Bock umstoßen und damit wieder Anschluss an die Nichtabstiegsplätze finden. Genauso wie es die Tabellensituation unmissverständlich aufzeigt, begann diese Partie auch in den ersten 20 Minuten auf einem sehr mäßigen Niveau. Sehr zerfahren, viele technische Fehler im Spielaufbau und zumeist nach dem altbekannten Prinzip: „Hoch und weit, bringt Sicherheit“. An diesem Tage ein taktisches Mittel, das aufgrund des sehr kleinen Platzes vom Hennickendorfer SV nicht nur der Befreiung aus der Abwehr, sondern häufig auch als direkte Angriffsvorbereitung diente.

 

Durch die ungewohnten Größenverhältnisse merkte man der Unioner Hintermannschaft im Stellungsspiel eine gewisse Unsicherheit an, die sich in der ersten Halbzeit häufig durch unstimmige Abstände zwischen den Mannschaftsteilen widerspiegelte. Der Zugriff bei der Balleroberung erfolgte dadurch nur sehr schleppend und mutete lange nicht so couragiert wie noch in der Vorwoche an. Beide Mannschaften waren zunächst darauf bedacht, kein Gegentor zu bekommen und agierte mit hoher körperlicher Präsenz. Herausgespielte Torchance waren dabei auf beiden Seiten Mangelware. Bis zur 37. Spielminute, in der die Unioner eiskalt und ziemlich unverhofft erwischt wurden. Nach einem eher unkoordinierten Befreiungsschlag aus der Abwehr der Gastgeber erlief sich der Linksaussen den Ball neben dem Union-Strafraum und ging mit hohem Tempo sehr zielstrebig in den Zweikampf. Etwas unglücklich landete der durchaus gut postierte Abwehrspieler von Union dabei auf den Knien und musste den Gegenspieler samt Ball laufen lassen. Der Hennickendorfer Angreifer zog daraufhin aus spitzen Winkel einfach mal scharf ab und traf unter Mithilfe des Torwarts zur 1:0 Führung. Mit dieser einen, nennenswerten Aktion ging die erste Halbzeit zu Ende.

Zur zweiten Halbzeit kam Union mit leicht veränderter Aufstellung und deutlich dynamischer aus der Kabine. Die Bindung zwischen Abwehr und Angriff war etwas besser und somit das Aufbauspiel zielgerichteter. Union erspielte sich in den ersten 10 Minuten zwei gute Chancen durch R. Rezaie oder P. Rabe, kam aber nicht zum Ausgleich. Allerdings wurde dabei immer wieder augenscheinlich, dass es am Spiel ohne Ball haperte und dadurch dem Ballführenden oftmals zu wenige Optionen angeboten wurden. Bezeichnenderweise war eine solche Situation dann in der 58. Minute auch Ausgangspunkt für die Entscheidung des Spiels, als ein Union-Verteidiger nahe der eigenen Grundlinie den Ball eroberte und den Ball unter Gegnerdruck nur noch ins Halbfeld spielen konnte. Kein Unioner aber antizipierte diese Spielsituation und besetzte diesen Raum, so dass der Gegner in unmittelbarer Nähe des Tors sofort wieder in Ballbesitz kam. Es folge das direkte Anspiel auf den Stürmer im Strafraum, der nur noch per Foul gestoppt werden konnte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Hennickendorf zum 2:0. Union bemühte sich weiterhin redlich zum Torerfolg zu kommen, fand dabei aber auf engem Raum selten gute Laufwege, schon gar keine Lösungen. In der 87. Spielminute musste Union den dritten Treffer hinnehmen, der in der Entstehung ebenfalls wieder durch das mangelhafte Aufbauspiel der Unioner an diesem Tage eingeleitet wurde.

Damit verliert der FC Union ein schlechtes Kreisoberligaspiel sehr unnötig und im Ergebnis mit 3:0 viel zu hoch gegen einen direkten Abstiegskonkurrenten, der die heimischen Platzverhältnisse clever ausnutze und in keiner Phase des Spiels besser war. Mit dem aktuellen Kader fällt es den Unionern noch sehr schwer, das eigene Offensivspiel gegen gleichstarke Mannschaften selbst gestalten zu müssen. Dementsprechend sind alle Gegentore auf einfache Fehler im Spielaufbau zurückzuführen, bei denen die vorausschauenden Laufwege mit anschließender Besetzung der gefährlichen Räume weitestgehend fehlten. An diesem Spielverständnis muss in den folgenden Trainingseinheiten intensiv gearbeitet werden, um in den verbleibenden Partien bis zur Winterpause den Anschluss nicht völlig zu verlieren.

N. Gärtner

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