FC Union Frankfurt(Oder) e.V.

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FC Union - BSG Pneumant Fürstenwalde 0:1 (0:1)

spielberichtDer FC Union begrüßte am 8. Spieltag auf dem Sportplatz Baumschulenweg „altbekannte Gesichter“ von Pneumant Fürstenwalde und damit abermals den Gegner aus der zweiten Hauptrunde des Kreispokals nach nur wenigen Wochen nun zum Punktspiel. Im September lieferten sich die beiden Mannschaften ein Duell auf Augenhöhe, das erst in der Verlängerung das bessere Ende für die Gäste aus Fürstenwalde bereithielt. So ging man mit Selbstvertrauen in dieses Spiel und wollte nach dem durchaus soliden Unentschieden in der Vorwoche das Punktekonto weiter ausbauen.Mit Beginn der Partie versuchten die Hausherren durch eine kompakte Grundordnung das Aufbauspiel von Pneumant vor allem im zentralen Mittelfeld zu stören und dadurch nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Aber auch den Gästen merkte man gleich in der Anfangsphase die Entschlossenheit an, das Spielgeschehen eben nicht aus der Hand geben zu wollen. So entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel mit einer recht robusten Gangart. In der 9. Spielminute eröffnete der Fürstenwalder Schlussmann das Spiel mit einem weiten Abschlag auf die rechte Abwehrseite der Unioner, der nicht entscheidend abgefangen werden konnte. Der durchlaufenden Pneumant-Angreifer nahm anschließend Ball und Tempo Richtung Union-Tor auf und konnte aber noch auf Höhe der Strafraumkante durch den Torwart und einen Abwehrspieler gestellt werden. Allerdings behinderten sich die beiden Frankfurter dabei derart unglücklich, dass keiner von beiden mehr das Führungstor zum 0:1 vereiteln konnte. Eine sicherlich auch individuell unglückliche Aktion, der aber als Ursache zuvor eine schlechte und viel zu langsame Rückwärtsbewegung der gesamten Viererkette vorausging. Ein früher Rückstand, den man unbedingt verhindern wollte. Mit zarten Angriffsbemühungen versuchte Union, den Rückstand zu verdauen und wieder ins Spiel zurückzufinden. Allerdings fehlte in dieser Phase die Spannung in der Zweikampfführung, so dass insbesondere im Zentrum vor der Abwehr trotz der aufgebotenen Doppel-Sechs kein richtiger Zugriff erfolgte. Nach einer personellen Umstellung auf dieser Position stabilisierte sich zwar das Defensivspiel von Union fortan, selbiges im Angriff blieb aber über weite Strecken meist harmlos. So ging es mit der knappen Führung der Gäste in die Pause.
 
Mit Beginn der zweiten Halbzeit zeigten sich die Union-Spieler deutlich agiler und man sah eine Reaktion auf die recht schwache erste Hälfte. Durch den erhöhten Druck auf den Gegner mit verbesserten Zweikampfverhalten konnte der Ball immer wieder in aussichtsreicher Position erobert und mit schnellem Umschaltspiel in die gegnerische Hälfte befördert werden. Wie aber schon in den vorangegangenen Spielen fehlte es in diesem Bereich wieder an variablen Laufwegen der Offensivspieler, um sich wirksam vom Gegner zu lösen und sich nicht selbst die Aktionsräume zu zustellen. Das somit verbliebene spielerische Mittel der langen Bälle hinter die Abwehr war von Fürstenwalde schnell erkannt und mit wenig Aufwand zu verteidigen. Die größte Gelegenheit zum Ausgleich hatte A. Bredow in der 53. Minute auf dem Fuß, der nach einer schönen Spieleröffnung am linken Flügel mit einem Schnittstellenball in die Tiefe bedient wurde. Sein Abschluss aus ungünstigen Winkel nach dem parallelen Dribbelweg zur Grundlinie konnte aber vom Gästekeeper letztendlich sicher gehalten werden. Pneumant in dieser Phase selbst weiterhin gut im Spiel, zeigten sich die Gäste aber häufig nur nach individuellen oder taktischen Fehlern der Unioner mit gefährlichen Aktionen. Vor allem gehörte hierzu das unentschlossene Anlaufverhalten im Bereich vor der Viererkette, wobei oftmals die Abstände nicht stimmten und zu wenig Druck auf den Ballführenden aufgebaut wurde. Letztendlich auch eine Frage der konditionellen Physis. Beide Mannschaften stellten sich zunehmend aufeinander ein und neutralisierten sich über weite Strecken der zweiten Halbzeit. In der 79. Spielminute sah H. Schwendtner nach wiederholtem Foulspiel die Ampelkarte und Union kam daraufhin in Unterzahl zu keinen nennenswerten Ausgleichsmöglichkeiten mehr.Damit verliert der FC Union gegen Pneumant Fürstenwalde, einem Gegner aus dem oberen Tabellendrittel, aufgrund eines denkbar unglücklichen Gegentreffers in der Anfangsphase nur sehr knapp mit 0:1. Aber dennoch ist schon wie bei dem torlosen Remis in der Vorwoche eine weitere Stabilisierung des mannschaftlichen Defensivverhaltens zu erkennen, auch wenn die notwendige Zweikampfhärte noch nicht durchgängig abgerufen wird. Auf dieser Grundlage kann nun weiter an der offensiven Durchschlagskraft gearbeitet werden.
 
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